Der Dhammachai Tag :: Dhammakaya Foundation & Wat Phra Dhammakaya : World Peace through Inner Peace using Meditation Practice  

 

Der Dhammachai Tag
Der 27. August 1969, ein Vollmondtag, war ein verheissungsvoller Tag, weil Chaiyaboon Suthipol´s Wunsch in Erfüllung ging und er die Robe erhielt und in der Kapelle des Paknam Tempel zum Mönch wurde. Er bekam den Namen “Dhammajayo”, was „Sieger durch Dhamma“ bedeutet. An diesem Tag begann die Sonne des Friedens zu scheinen, Liebe Bewohner des Himmels und alle hier Anwesenden – ich bin jetzt ein Buddhistischer Mönch und trage die Robe, die den Sieg der Arahnat Gemeinschaft repräsentiert. Ich werde meine ganze Willenskraft zum Kampf gegen das Böse (Mara) einsetzen. Solange alle Geschöpfe unter dem Kreislauf des Lebens leiden (Geburt – Altern – Krankheit – Tod) und Sklaven des Bösen sind, werde ich in der Schlacht gegen Samsara kämpfen. Ich werde, wenn ich meinen Kreislauf beendet habe, ins Nirvana eingehen. Ich wünsche allen Geschöpfen Friede und Glück.“ Dhammajayo Bhikkhu, am ersten Tag nach seiner Ordination zum Mönch

Luang Por Dhammajayo

The President of the Dhammakaya Foundation

Phrarajbhavanavisudh (ehrwürdiger Dhammajayo Bhikkhu) wurde geboren als Chaiyaboon Suthipol am Samstag, 22. April 1944. Er wuchs in einem kleinen Haus auf, am Ufer des Chao Praya Flusses im Vorbezirk von Paeng gelegen, im Bezirk Promburi, der Provinz von Singhburi. Sein Vater, Janyong Suthipol, arbeitete als Ingenieur im Department Industriefabrik für das Industrieministerium und seine Mutter war Juree Suthipol. An dem Tag, als Chaiyaboon geboren wurde, ereignete sich ein verheissungsvolles Ereignis. Bei all seinen Verwandten, die verärgert waren und sich gegenseitig für eine lange Zeit nicht besucht hatten, wurde die Familienharmonie wieder- hergestellt durch die Geburt ihres ersten Neffen. Die Geburt von Chaiyaboon war ein verheissungsvolles Ereigniss, wie Regen, der auf ausgetrockneten Boden fällt. Da sein Vater ein Beschäftigter im öffentlichen Dienst war, der sich regelmäßig zu den verschiedenen Provinzen begeben musste, wurde Chaiyaboon von seiner Mutter und von Vettern aufgezogen. Außerdem musste er regelmässig umziehen. Besorgt über Chaiyaboons Ausbildung und Zukunft, schrieb er seinen Sohn für die erste Klasse an der Schule Talapat Suksa ein, einem Internat in Sao-Shingsha. Dies war Glück für den jungen Chaiyaboon; der Vorstandsvorsitzende der Schule, der von königlichem Blut war, hatte keine eigenen Kinder. Er liebte Chaiyaboon sehr und fragte Chaiyaboons Vater, ob er ihn adoptieren könnte um sein Erbe zu sein. Da Chaiyaboon der einzige und geliebte Sohn der Familie war, lehnte der Vater das Angebot ab. Jedoch liebte der Vorsitzende ihn dennoch und holte ihn immer wieder zum Sra Pratum Palast. Dies gab ihm die Gelegenheit die königlichen Gewohnheiten zu erlernen. Es gab ihm auch die Möglichkeit mit Mönchen zu verkehren und Merit (Verdienste) zu machen. Dies war der Anfang von Chaiyaboons Interesse am Dhamma, der buddhistischen Lehre.
1950 wurde sein Vater nach Petchburi versetzt. Chaiyaboon musste vom Vorsitzenden getrennt werden, da er auf die 4. Klasse der Aroon Pradit Schule wechselte. Nachdem er etwas mehr als ein Jahr mit seinem Vater gelebt hatte, zog er nach Sarasithipithayalai, wo eine berühmte Schule im Banpaeng Bezirk der Rajburi Provinz war. Sein Vater erlaubte ihm bei einem herzlichen und großzügigen Lehrer zu bleiben, Samarn Sang-Aroon, bis er die 9. Klasse abschloss.
Als er dreizehn war, bestand Chaiyaboon die Aufnahmeprüfung um sich in der zehnten Klasse an der Suankularb Wittayalai Schule in Bangkok einzuschreiben. Er war einer von hundertfünfzig Kursteilnehmern, der den Test mit fünfhundert Anwärtern bestand. Da er meistens auf sich selbst gestellt war, lernte er zu sparen. Diese Erfahrung half ihm stark, vertrauenswürdig und verantwortungsbewusst zu sein. Er unterschied sich von den anderen Jungen, die in den wohlhabenden Familien aufwuchsen. According to an economical finance in his family, he has to save his daily spending to afford only diets and nutrition. He seldom bought any toys or playing equipment like any other teenagers could. Someday, he could only has a plain rice to be his lunch at school. He had to use his skill that he could tell joking stories to his friends in order to exchange courses earned with rice. His childhood experiences prepared him for his important future tasks, and after long hard work he finally reached his dream.
Aufgrund der finanziellen Situation seiner Familie musste er sehr sparsam sein. Er konnte sich nicht die Sachen leisten, die andere Teenager kauften. Manchmal hatte er nur einfachen Reis als Mittagessen. Seine Kindheitserfahrungen bereiteten ihn für seine zukünftig wichtigen Aufgaben vor und nach langer, harter Arbeit erfüllte sich schließlich sein Traum. Er war ein Bücherwurm, doch er konnte sich keine Bücher leisten. Er las Bücher im Buchgeschäft, bis man ihn rauswarf. Er musste von einem Buchgeschäft zum anderen gehen, bis er das Buch, das ihn interessierte, ausgelesen hatte. Ein Tages stieß er zufällig auf ein Buch mit dem Titel „Dhammakaya.“
Dieses Buch war im Format einer Predigt von Phramongkolthepmuni (Sodh Candasaro) Luang Pu Wat Paknam Bhasicharoen geschrieben. Es gab eine bestimmten Aussage: „Wenn dem rechten Weg des Buddhismus gefolgt werden möchte, soll ein jener üben, bis komplettes Erfassen und Verständnis erlangt wird.“ Ihn interessierte das Wort „Dhammakaya“. Phramongkolthepmuni (Sodh Candasaro) sagte: „Dhammakaya ist der Buddha.“ Er bezog sogar einen Pali Ausdruck vom Tripitika „Dhammakayo Aham Itipi“, um zu bestätigen, dass der Buddha der Dhammakaya ist. Am Ende dieses Buches war geschrieben, dass der Tempel Wat Paknam in der Lage war, bis zum Erreichen des kompletten Erfassens und Verständnisses zu unterrichten. Diese Aussage erfreute ihn weil er wusste, dass er den rechten Weg gefunden hatte. Er fasste den Entschluss im Paknam Tempel die Dhammakaya-Meditationstechnik zu erlernen. 1963, im Alter von neunzehn Jahren, bereitete er sich auf die Aufnahmeprüfung für die Universität vor. Der junge Mann, Chaiyaboon, traf die Entscheidung zum Tempel Wat Paknam Bhasicharoen zu gehen, um Khun Mae Acariya Chandra zu treffen und die Dhammakaya-Meditationstechnik zu studieren. Als er im Tempel ankam, fragte er verschiedene Leute, ob sie Khun Mae Acariya Chandra kennen würden, doch niemand kannte sie. Sie erklärten ihm, dass es keine Khun Mae Acariya Chandra gäbe, nur eine Lehrerin Chandra. Das ließ ihn denken, dass es sich um zwei verschiedene Personen handelte. Da er sie nicht finden konnte, konzentrierte er sich auf die Eignungsprüfung. Er bestand die Prüfung und wurde an der Kasetsart Universität aufgenommen.
Im ersten Semester war Neuling Chaiyaboon sehr auf seine Studien fokussiert. Später, am Ende des ersten Semesters kamen die Gedanken Khun Mae Acariya Chandra zu treffen wieder auf. So entschied er sich im Oktober 1963 wieder zum Tempel Wat Paknam hinzugehen. Nachdem er für einige Zeit Meditation geübt hatte, erfuhr er von einem Meditierenden gleichen Alters, dass Khun Mae Acariya Chandra Lehrerin Chandra war. So wurde er zur Lehrerin Chandra gebracht um sie zu treffen. Er übte die Meditation dann nur noch zusammen mit Chandra im Paknam Tempel. Sie waren wie Großmutter und Enkel, weshalb er sie auch “Khun Yay” nannte, eine respektvolle thailändische Anrede für eine alte Dame. Als er tief meditierte und inneren Frieden erreichte, wuchs Chaiyaboons Vertrauen in das Wissen, welches er im Buddhismus gefunden hatte stetig. Er sah, dass die Resultate der Meditation Menschen von ihrem Leiden befreien konnten und hatte unumstritten all die vielen ungelösten Fragen beantwortet, die er in sich hatte.
Später realisierte Chayaboon, dass das Weltliche Wissen die Menschheit nicht wirklich vom Leiden abhalten kann und nicht in der Lage ist, wahres Glück zu erreichen; nur das tiefe innere Wissen, welches durch die Meditation erlangt wird, könnte helfen. Chaiyaboon entschied darum, Khun Yay um Erlaubnis zu bitten, als Mönch ordiniert zu werden. 1968, an Khun Yays Geburtstag, erinnerte er sich an Khun Yays Güte und Liebenswürdigkeit, welche sie durch ihr Lehren von Dhamma schenkte. Als ein Ausdruck der Dankbarkeit wollte ihr Chaiyaboon ein Geschenk machen; er gab ein Gelübde seiner Aufrichtigkeit und dafür, den Rest seines Lebens im Zölibat zu bleiben.
Im April 1969 beendete Chaiyaboon seinen Universitätsabschluss mit Bachelor in Volkswirtschaft und Administration als Hauptfach und einem Nebenfach in Landwirtschaft. Nachdem er seinen Abschluss empfangen hatte, informierte er sofort seinen Vater über seinen Wunsch zur lebenslangen Ordination in der Buddhistischen Mönchsgemeinschaft. Der 27. August 1969, ein Vollmondtag im 9. Monat des Mondkalenders, war ein vielversprechender Tag, da Chaiyaboon Suthipol die Safranrobe anzog und ein Mönch wurde in der Kapelle von Wat Paknam Bhasicharoen. Phrathepwarawaetee (z.Z., Somdejphramaharatchamangkalajahn, Abt des Wat Paknam Bhasicharoen, Thailand), war sein Präzeptor, Phrakrupipatdhammakanee sein überprüfender Seniormönch bei der Ordination und Phravicheankawee war sein überprüfender Juniormönch. Er empfing den klösterlichen Titel ” Dhammajayo“, was „der Sieger durch Dhamma” bedeutet. Nach seiner Ordination gab er in einer Rede seine Gedanken über die Grundregeln des Ordinierens als Mönch preis: ” Ordinieren als Buddhistischer Mönch ist keine einfache Aufgabe. Nur einfach eine Safranrobe anziehen ist nicht genug. Man muss sich darin üben 227 Gebote zu halten sowie die täglich Routine eines Mönchslebens, in Übereinstimmung mit den klösterlichen Disziplinen. Wer die volle Erfüllung durch den Verdienst (Merit) einer Ordination erreichen möchte, muss in der Lage sein, eine Zufluchtsstätte für den Buddhismus zu sein und nicht nur selbst Zuflucht im Buddhismus zu nehmen.“
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